»Ich will es nicht leugnen, dass es mich glücklich macht, dem Publikum zu gefallen,
wenn ich auch alles mitmachen muß, was im üblichen Filmgeschmack liegt.«
– Willy Fritsch, 1956

 

Als populärster Schauspieler der 1920er und frühen 1930er Jahre lockte er Millionen von Fans in die Kinopaläste der Weimarer Republik.
Stummfilme wie »Frau im Mond« von Fritz Lang machten ihn im In- & Ausland bekannt. Musikalische Komödien wie »Die Drei von der Tankstelle«
oder Tonfilmoperetten wie »Der Kongreß tanzt« gerieten zu Blockbustern.
Sie katapultierten Willy Fritsch gemeinsam mit Kollegen wie Lilian Harvey und Heinz Rühmann an die Spitze der Beliebtheitsskala.

Viele seiner Lieder wie »Ich wollt‘ ich wär‘ ein Huhn« oder »Ich tanze mit dir in den Himmel hinein« gelten heute als Klassiker.
Während der Nazizeit blieb er in Deutschland, ging Kompromisse ein und auch wieder nicht, spielte in bis heute geschätzten, satirischen Komödien wie »Amphitryon« oder »Glückskinder«,
aber im Krieg begann sein Stern zu sinken.
Erst im Nachkriegskino war Willy Fritsch durch seine Rollen in Produktionen wie »Wenn der weiße Flieder wieder blüht« an der Seite von Romy Schneider wieder ein zuverlässiger Kassenmagnet,
abonniert auf Unterhaltungs- und Heimatfilme.

Was machte seinen Erfolg aus? Wie war der Mensch Willy Fritsch, dessen Sohn Thomas Fritsch in dieselben Fußstapfen trat, privat?
Wer war Dinah Grace, die Frau an seiner Seite?

Diese Seite bietet sowohl einen biografischen Überblick als auch Leseproben zu weitergehender Literatur (als Buch erschienene Biografie) sowie etliche Fotos aus dem Leben des Darstellers.
Wann werden seine Filme noch im Kino oder im Fernsehen gezeigt und welche davon sind als DVD oder Blu-Ray erhältlich?

Für Antworten auf diese und andere Fragen lade ich zum Surfen ein.

Viel Spaß!